Heilansätze im Maharishi Ayurveda 

Beispiele

  Musiktherapie: Gandharva-Veda Musik, die ewige Musik der Natur.  

  Farb-und Aromatherapie Heilung über die Sinne durch ausgewogene Farbanwendungen und Duftmischungen, die regulativ auf die Doshas, die psychosomatischen  Regelkräfte, einwirken.  

 

Sthapatya-Veda: Die Vedische Baukunst  

      

Jyotish:  Die Vedische Astrologie  

        Bewusstsein: Transzendentale Meditation, eine alte vedische Technik, die heute zweimal täglich 15 bis 20 Minuten bequem sitzend ausgeübt wird und mit der auch im Alltag innere Stille, der Bereich des Veda, zu erfahren ist.  

  Yoga: Harmonisierende einfache Körperübungen, die den Körper geschmeidig machen, unsere inneren Akkus wieder aufladen und die Geist-Körper Koordination optimieren.  

  Klangtherapie: Heilen durch Ur-Klänge,  durch die Rezitation oder das Hören gezielt gewählter Verse und Textabschnitte aus den vierzig Aspekten des Veda und der vedischen Literatur. 

   Reinigung:  Maharishi Panchakarma, eine ambulant oder stationär durchzuführende Reinigungstherapie, die den Körper von schädlichen Ablagerungen befreit.  

   Kräuter: Heilen mit Pflanzen und Mineralien, zur Stärkung des Organismus mit so genannten Rasayanas, tonisierender und reinigender Pflanzen- und Mineralpräparate  

  Pulsdiagnose: Die ayurvedische Pulsdiagnose, auch zum Selbstfühlen, um Ungleichgewichte in Körper und Geist frühzeitig zu erkennen. 

 

 

 

Maharishi Ayurveda- In unserer Praxis wenden wir folgende Verfahren an:

  • Ayurvedische Pulsdiagnose

  • Individuelle Ernährungsberatung, Entschlackungskuren

  • Ayurvedische Kräuter- und Rasayanatherapie

  • Farb- und Edelsteinberatung, Aromatherapie

  • Vedische Klang und Musik-Therapie

  • Vedische Körperübungen

  • Beratung zur Lebensführung 

  • Lokale ayurvedische Anwendungen und Massagen 

  • Transzendentale Meditation in Zusammenarbeit mit einer lokalen Meditationslehrerin

  • u.a.

Das Menschenbild des Ayurveda

So wie der Makrokosmos, so ist der Mikrokosmos - So wie das Atom, so ist das Universum - So wie der menschliche Geist, so ist der kosmische Geist.   Aus der Charaka-Samhita, einem der klassischen Werke des Ayurveda.

Ayurveda heißt wörtlich „ Vollständiges Wissen oder Wissenschaft vom Leben“. Diese Heilkunde befasst sich mit dem Leben an sich, mit den ganz grundlegenden Eigenschaften und den Gesetzmäßigkeiten, die das Leben regieren. Sie entwirft dabei ein kosmologisches Menschenbild. Mensch, Natur und Kosmos bilden eine untrennbare Einheit. Eine ganz zentrale Rolle für die ayurvedische Betrachtung des Menschen spielen ganz grundlegende körperlich-geistige Regelmechanismen, die sogenannten Doshas  (Vata, Pitta und Kapha). Diese bestimmen unter anderem auch die natürlichen Anlagen eines Menschen, seine Konstitution und sein Temperament und sind das Ziel der ayurvedischen Therapie.

Wo liegt der Ursprung von Ayurveda?

Die gängige Antwort auf die Frage: Woher kommt Ayurveda lautet Indien. Historisch und geographisch ist das zunächst richtig. Ayurveda als Teil der umfassenden Vedischen Wissenschaft, geht zurück auf die Zeit der Seher und Weisen  der Vedischen Hochkultur, die vor mindestens 7000 Jahren eine Blütezeit erlebte und  damals die bedeutendsten Länder und Kulturen im asiatischen Kulturkreis befruchtete. So soll die chinesische Medizin ganz wesentlich von Ayurveda beeinflusst worden sein. Das Wissen von der medizinischen Wirkung bestimmter Vitalpunkte, der Akupunkturpunkte, ist bereits in ältesten ayurvedischen Texten, dort als Marmapunkte bezeichnet, aufgeschrieben und noch heute gibt es in Indien eine Tradition, die ein nahezu identisches System von Punkten und Meridianen zur Behandlung von Krankheiten verwendet.  Ayurvedische Konzepte finden wir aber auch ganz auffallend in Tibets Naturheilkunde, weiterhin in der antiken griechischen Medizin, vor allem bei  Hippokrates, im alten Ägypten und Persien, bei den Inkas Südamerikas (Auswanderung indischer Volksstämme über die Beringstraße), bei Schamanen und  bei den Heilern des Mittelalters  wie Paracelsus oder Hildegard von Bingen. Schließlich hat Rudolf Steiner bedeutende Elemente der vedischen Philosophie in seine Menschenkunde mit aufgenommen und der anthroposophischen Heilkunde zu Grunde gelegt.

Wissensverlust und umfassende Erneuerung

Im Laufe seiner langen Geschichte gab es Blütezeiten aber auch Phasen in denen wertvolles Wissen verloren gegangen ist. So hat bereits Ende des letzten Jahrhunderts die indische Regierung dazu aufgerufen den Ayurveda grundlegend zu erneuern. Es gab zwar einige Ansätze, durchgreifend ist dies aber erst vor knapp zwei Jahrzehnten gelungen, als der vedische Gelehrte Maharishi Mahesh Yogi, ein Mönch und Physiker, der unmittelbar jener Wissenstradition entstammt, die auch den Ayurveda und andere vedische Wissenszweige hervorbrachte, führende Experten Indiens und westliche Wissenschafter und Ärzte für dieses Projekt gewinnen konnte. Unter seiner Führung gelang es den Ayurveda umfassend zu renovieren, zahlreiche in Vergessenheit geratene oder veränderte Therapien zu integrieren und in einer zeitgemäßen Sprache zu formulieren. Diese auf den klassischen Texten beruhende Fassung wird als Maharishi Ayurveda oder Maharishi Vedische Medizin  bezeichnet. Sie wurde von der Standesorganisation der ayurvedischen Ärzte Indiens vor kurzem als ursprüngliche und authentische Form der ayurvedischen Medizin höchster Qualität bezeichnet.

Ayurveda ist das zeitlose Wissen vom Leben im Menschen selbst

Dabei wurde unter anderem ein ganz wesentlicher Aspekt des Ayurveda zurecht gerückt. Ayurveda ist nicht bloß eine Kräutermedizin des indischen Subkontinents, er  hat eine ganz andere Dimension. Der wahre Ursprung vedischen Wissens und Heilens liegt nach Aussage der alten  vedischen Texte im Menschen selbst, tief in seinem Innern, am Ursprung seines Denkens, Handelns und Fühlens, in der stillsten Ebene  seines eigenen Bewusstseins.  Stellen Sie sich dazu Folgendes vor: sie sitzen bequem, schließen die Augen und lassen nun ihren Geist wie in Meditation vollkommen zur Ruhe kommen. In einem Augenblick vollkommener Stille ohne jeden Gedanken, erfahren sie nun ihre eigene innere Unbegrenztheit. Sie erleben sich als reines inneres Gewahrsein, ganz im eigenen Selbst gegründet, vielleicht nur für einen Moment, aber beeindruckend genug. Und nehmen wir nun an, Sie könnten in diesem Bewusstseinszustand, den wir als Transzendenz, jenseits aller Bewegtheit und Veränderlichkeit bezeichnen können, subtilere Eigenschaften wahrnehmen. Dann würden Sie den Veda als eine stille aber organisierende Intelligenz in sich erfahren, als einen Bereich reinen Wissens, der wie ein immaterieller Bauplan Ihrem Organismus zu Grunde liegt. Das ist die Ur-Erkenntnis der Rishis, der Seher und Weisen, die den Veda in sich geschaut und in der Schriftsprache des Sanskrit in den verschiedenen Texten, die wir heute als umfangreiche Vedische Literatur zur Verfügung haben, niedergeschrieben haben.  

Veda ist die stille Intelligenz der Natur und der Bauplan des menschlichen Körpers

Der wahre Ursprung des Ayurveda und der anderen vedischen Wissenszweige ist also nicht Indien oder ein anderes Land der Welt. Es ist das Leben selbst. Der Veda und damit natürlich auch der Ayurveda als der heilende und gesund erhaltenden Aspekt des Veda, sind also in Wirklichkeit im Besitz eines jeden Menschen und nicht eine „bloße“ asiatische Naturheilkunde, mit vielleicht fremdländischen Vorstellungen und Inhalten. Ayurveda sind wir selbst!  Veda ham- Ich bin der Veda, so das berühmte vedische Zitat. Jede Zelle ist Ausdruck dieser inneren Intelligenz und des kosmischen Bauplanes der in Form von Urklängen an der Grundlage unserer physischen Existenz vorhanden ist. Ayurveda ist der innere Arzt, die kosmische Intelligenz, die in jedem Augenblick des Lebens bestrebt ist, die höchste Ordnung des Organismus und seine kosmische Harmonie aufrecht zu erhalten. Die ewigen Bücher des Wissens sind in uns. Und es einfach, darin wieder zu lesen und den natürlichen Gesetzen des Lebens zu folgen.